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Kulturhaus Babelsberg

Diese Einrichtung verfügt über eine eigene Homepage.
Die Homepage der Einrichtung finden Sie hier

Anschrift

AWO Kulturhaus Babelsberg
Karl-Liebknecht-Straße 135
14482 Potsdam
Potsdam

Kontakt

0331 7049262
0331 7049263

Leitung

Yvonne Pachl

Lage

Über uns

Das Haus und seine Räume

Das Kulturhaus verfügt über eine Reihe von Räumen für die verschiedensten Zwecke. Ein Teil dieser Räume wird von Vereinen dauerhaft genutzt, die anderen Räume stehen für Veranstaltungen und Ausstellungen zur Verfügung und werden auch vermietet.
Für nähere Informationen wenden Sie sich bitte an uns.
Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

Der Saal:
Der Saal kann je nach Veranstaltung sehr variabel eingerichtet werden. Bei maximaler Bestuhlung finden 90 Besucher darin Platz.

Die Klubräume:
Es können drei Klubräume für Veranstaltungen und Proben, Beratungen und Versammlungen sowie für Ausstellungen genutzt werden.

Der Klubraum 1 befindet sich unter dem Rathausturm, man schaut von ihm direkt auf die belebte Kreuzung vor dem Haus und in Richtung S-Bahnhof Babelsberg.

Die Klubräume 2 und 3 liegen zur R.-Breitscheid-Straße. Alle Klubräume sind durch Türen miteinander verbunden und können so entweder einzeln oder gemeinsam genutzt werden.

weitere Informationen

Zur Geschichte der Hauses

Das heutige Kulturhaus befindet sich in dem ehemaligen Rathaus von Babelsberg. Der heutige Ortsteil von Potsdam war bis 1939 eine selbständige Stadt und trug bis 1938 den Namen Nowawes. 

Die Geschichte des Hauses im Einzelnen:

  • 9. März 1898 Die Gemeindevertretung Nowawes beschließt den Kauf des Grundstücks Priesterstraße/Ecke Lindenstraße (Gasthaus Göhlsdorf) für den Bau eines neuen Gemeindehause
  • August/September 1898 Der Potsdamer Architekt J. Otto Kerwien erhält den Bauauftrag Beginn der Erdarbeiten
  • Dezember 1898 Feierliche Grundsteinlegung, wobei eine Urkunde mit der Geschichte der Weberkolonie Nowawes versenkt wurde
  • 19. Januar 1900 Offizielle Einweihung des Amts- und Gemeindehauses durch den Gemeindevorsteher Winkelmann in Anwesenheit des Landrats von Stubenrauch
  • 1. April 1907 Vereinigung der Gemeinden Nowawes und Neuendorf unter dem Namen Nowawe
  • Januar 1910 Umzug der letzten Amtsstuben aus dem alten Neuendorfer in das neue Nowaweser Rathaus
  • 1918 Der Sozialdemokrat Paul Neumann wird kommissarischer Gemeindevorsteher, er amtiert bis 1921
  • 1919 bis 1923 Krisenzeit, geprägt durch sehr viele Arbeitslose auch im städtischen Dienst Einrichtung einer Kinder- und Säuglingsstation in den Kellerräumen, wo auch die Stadtdruckerei untergebracht ist
  • 13. Dezember 1924 Der Landgemeinde Nowawes wird die Annahme der Städteordnung gestattet, was gleichbedeutend damit war, daß dem Ort das Stadtrecht zuerkannt wurde
  • 1928 - 1929 langwierige Diskussion um die weitere Nutzung der Räume des früheren Ratskellers Forderung des CVJM, des Stadtarztes und eines Pfarrers, in den städtischen Räumen keinen Alkohol auszuschenken
  • Herbst 1933 Verdrängung des langjährigen Bürgermeisters Rosenthal aus dem Amt Sein Nachfolger wird Dr. Heinn, der aber schon nach einem Jahr, im Frühjahr 1935, von Dr. Benz abgelöst wird
  • 1. April 1938 Eingemeindung von Neu-Babelsberg und Umbenennung der Stadt in Babelsberg. Der Ort hat mittlerweile 35 000 Einwohner
  • 1. April 1939 Eingemeindung von Babelsberg nach Potsdam. Das Rathaus verlor damit seine Funktion als Verwaltungssitz
  • 1939-1945 Verwendung von Teilen des Hauses als Reservelazarett im Ratssaal befand sich eine Ausleihstelle der Städtischen Bibliothek, im ersten Geschoß war eine Filiale der Sparkasse untergebracht
  • 50er Jahre Das Standesamt, eine Zweigstelle des Hygiene- und Gesundheitsamtes sowie eine Bibliothekszweigstelle befinden sich weiterhin im Hause
  • 1. August 1956 Das Haus wird nach einem Beschluß des Rates der Stadt zum Klubhaus umgestaltet
  • seit den 60er Jahren Das Kulturhaus entwickelt sich zu einem kulturellen Zentrum Potsdams
  • Mai 1974 Verleihung des Namens "Herbert Ritter". Die Bemühungen um den Namen "Bertolt Brecht" hatten keinen Erfolg gehabt, da die Brecht-Erben nicht ihre Zustimmung gaben.
  • 1989/90 Wende in der DDR/deutsche Vereinigung. Zusammenbruch der bisherigen kulturellen Strukturen
  • ab Anfang/Mitte der 90er Jahre Neuaufbau des Hauses als Stadtteilkultur- und Bürgerzentrum umfangreiche Rekonstruktionsarbeiten im Außen- und Innenbereich des Hauses