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Referat Drogen/Sucht

Anschrift

Referat Drogen/Sucht
Potsdamer Straße 62
14513 Teltow
Potsdam-Mittelmark

Kontakt

03328 339777
03328 339776

Leitung

Claudia Huhmann

Lage

Über uns

Zentrale, landesweite Koordination der Suchthilfe der Arbeiterwohlfahrt in Brandenburg
Zentrale Koordination der Nachsorge mit dem Ziel der Verbesserung der Nachsorge in den neuen Bundesländern (Brandenburg)

Rund 12% der Brandenburger Bevölkerung ist von der Suchterkrankung und den Auswirkungen betroffen. Gut 25 % der ambulanten Suchtkrankenhilfe wird durch die Einrichtungen der AWO geleistet.
Bei sechs Kreisverbänden und einem Bezirksverband unterhält die AWO in Brandenburg 7 Suchtberatungsstellen mit 9 Außenstellen, 41 Suchtselbsthilfegruppen, 27 Plätze im betreuten Nachsorgewohnen, 1 stationäre Einrichtung für chronisch mehrfach geschädigte Menschen, Arbeits- und Qualifizierungsangebote und 5 niedrigschwellige Anlaufstellen für suchtkranke und suchtgefährdete Menschen und deren Angehörige.

Arbeitsfelder:

  • Praxisanleitung/Beratung/Begleitung vor Ort für Einrichtungen, Institutionen und Selbsthilfegruppen.
  • Auf und Ausbau von Beratungsstellen und SH-Gruppen
  • Konzeptionelle Entwicklung, Beratung u. Betreuung bei der Schaffung neuer bedarfsgerechter Projekte
  • Planung u. Durchführung von Seminaren, Aus- u. Fortbildungsmaßnahmen, Tagungen für Gruppenleiter
  • Öffentlichkeitsarbeit, Vermittlung von Methoden der Öffentlichkeitsarbeit
  • Abschluss von Kooperationsvereinbarungen mit Trägern u. Institutionen, Vernetzung u. Förderung der Suchthilfe bei Behandlung, Betreuung u. Versorgung mit Behörden, Betrieben, ambulanten und stationären Einrichtungen im regionalen Verbund
  • Kooperation mit dem Ministerium (MASGF), Kommunen, kreisfreien Städten, der Landesstelle gegen die Suchtgefahren, Trägern der freien Wohlfahrtspflege, Selbsthilfekontaktstellen, Trägern und Institutionen der Suchtkrankenhilfe
  • Kontrolle der fachlichen u. inhaltlichen Qualität von Nachsorge (Projekte, Initativen)
  • Entwicklung von Standards der Nachsorge auf Landesebene
  • Erwerb u. Weitervermittlung neuester Kenntnisse in der konzeptionellen, strukturellen u. gesetzlichen Suchtkrankenhilfe
  • Umsetzung der ambulanten Reha-Sucht Nachsorge der RV-Träger-
  • Vernetzung und Förderung der Nachsorge bei Behandlung, Betreuung und Versorgung mit Behörden, Betrieben, ambulanten und Ausschüssen und Tagungen
  • Trägerübergreifende Zusammenarbeit und Weiterentwicklung der Selbsthilfe in der Suchtkrankenhilfe - Teilnahme und Mitarbeit an fachrelevanten Gremien.

Bundesweites Modellprojekt

„Interkulturelle Öffnung der lokalen Hilfeinrichtungen speziell der Suchtberatungsstellen in Potsdam Stadt, und im Landkreis Potsdam Mittelmark“

Träger des Modellprojekte und Förderung:


AWO Bundesverband e.V., Bonn; Stiftung Deutsche Jugendmarke e.V.

Suchtberatung und Suchtprävention für junge Migranten/-innen
Deutschland ist ein Einwanderungsland. Migranten/-innen und ihre Kinder haben die gleichen rechtlichen Ansprüche auf soziale Leistungen und Angebote wie Deutsche, nehmen diese aber deutlich weniger in Anspruch. Gerade die Einrichtungen der Suchthilfe erreichen suchtgefährdete und Suchtmittel konsumierende junge Migranten/-innen nur in geringem Ausmaß! Die Ursachen dafür sind vielfältig und komplex. Insbesondere fehlt es an interkultureller Kompetenz.

Ziele des Modellprojektes


Über ein verbindliches Netzwerk von Suchthilfe, Jugendhilfe, Migrationssozialarbeit und Migrantengruppen soll der Zugang zur Suchthilfe erleichtert werden. Außerdem sollen verschiedene Konzepte zur interkulturellen Öffnung der Suchthilfe entwickelt und erprobt werden.

Projektstandort Potsdam-Mittelmark


Im Rahmen des Modellprojektes finden regelmäßige Treffen zwischen den Mitarbeitern/-innen der Jugendhilfeeinrichtungen, Migrationssozialdiensten und Suchtberatungsstellen statt. Ziel dieser Kooperation ist es, ein Hilfe-Netzwerk zu entwickeln. In der ersten Projektphase wurden die bestehenden Hilfsangebote und der Beratungsbedarf von Migranten/-innen erfasst sowie ein Fahrplan für die Umsetzung des Projektes erarbeitet.Es wurden mehrsprachige Informationsblätter für junge Migranten/-innen entwickelt. Geplant ist der Aufbau einer Eltergruppe mit dem Ziel, die Eltern zu sensibilisieren und Jugendliche über ihre Eltern zu erreichen.