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Projekt BegegnungsRaum

Das Projekt bietet für geflüchtete Menschen, die in Ihrem Heimatland oder auf der Flucht  traumatisierende Erfahrungen gemacht haben, Beratungsangebote und stabilisierende Maßnahmen an. Auch Mitarbeiter die geflüchtete Menschen begleiten, werden für das Thema Trauma sensibilisiert und geschult.

 

AWO Projekt BegegnungsRaum

Anschrift

AWO Projekt BegegnungsRaum
Breite Straße 7A
14467 Potsdam
Potsdam

Kontakt

Tel.: 0331 600979110
Tel.: 0170 2233294

Ansprechpartner

Projektleiterin: Karen Kaouk

Lage

Über uns

Das Projekt bietet für geflüchtete Menschen in den Wohnanlagen der AWO Beratungsangebote und stabilisierende Maßnahmen zur Verbesserung ihrer Gesundheit und Integrationschancen.

 

Im Heimatland und auf der Flucht erlebte Trauma können zu vielfältigen körperlichen, emotionalen und sozialen Problemen führen. Persönliches Verhalten und inneres Erleben ändern sich oft dramatisch.

Posttraumatische Störungsbilder sind von Symptomen wie hoher Aggression und Reizbarkeit, ständiger innerer Unruhe, Ängsten und Panikattacken sowie dem wiederholten inneren Erleben von belastenden Situationen gekennzeichnet. Es treten Verhaltensveränderungen wie Interessenlosigkeit, Zurückgezogenheit und Vermeidungsverhalten auf, die oft mit körperlichen Beschwerden, Konzentrations- und Gedächtnisstörungen bis hin zu Ohnmachtsanfällen einhergehen.

Für die erfolgreiche Teilnahme an den Integrationsangeboten (Deutschkurs, Integrationskurs, Ausbildung, u.a.) ist eine gute körperliche und seelische Gesundheit eine wichtige Voraussetzung.

Aufklärung und Hilfsangebote im Zusammenhang mit Traumafolgestörungen sowie Weitervermittlung an Ärzte und Therapeuten gehören zu den Aufgaben des BegegenungsRaumes

 

Beratung und Schulung

Vom Projektteam werden Beratungsangebote für Betroffene ( Einzel –und Familienberatung) und Schulungsangebote für Mitarbeiter unterbreitet, in denen über die Zusammenhänge und Ursachen der Symptome aufgeklärt wird und Möglichkeiten zur Notfallstabilisierung aufgezeigt werden.

Training

Für die jeweiligen Sprachgruppen findet ein 4-6 Wöchiges Trainingsangebot statt, indem Männer und Frauen in separaten Gruppen bewährte körperorientierte Techniken und Methoden zur Auflösung traumatischer Belastung und zur Regulierung des Nervensystems erlernen. Den jeweiligen Trainings gehen Informationsveranstaltungen zum Thema gesundheitliche Folgen von Trauma und Stress voraus.

Selbsthilfegruppe

Flüchtlinge, die das Trainingsprogramm sowie eine gesonderte Schulung für die Weitergabe der Techniken absolviert haben, werden ab 2017 in Potsdam Selbsthilfegruppen aufbauen.

 

Förderung und Laufzeit

Das Projekt läuft vom 01. Januar 2016 - 31. Januar 2018.