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Schulgesundheitsfachkräfte Brandenburg

Mehr Gesundheit im Schulalltag

Fachtagung zum Modellprojekt Schulgesundheitsfachkräfte am 04. Oktober 2018

Im Rahmen des Modellprojektes „Schulgesundheitsfachkräfte an öffentlichen Schulen im Land Brandenburg“ sind seit rund zwei Jahren Schulgesundheitsfachkräfte an insgesamt 20 Brandenburger Schulen im Einsatz. Die zehn examinierten Gesundheits- und Kinder- / Krankenpflegekräfte führen dabei vor allem Präventionsprojekte in den Klassen der Modellschulen durch und versorgen die Kinder und Jugendlichen bei Verletzungen oder akuten Erkrankungen. Die Ergebnisse der bisherigen Evaluationen zum Modellprojekt  werden am 4. Oktober 2018 auf einer Fachtagung im Dorint-Hotel in Potsdam vorgestellt. Anmeldungen zu der Fachtagung sind noch bis Ende September möglich unter .

Bereits die Mitte Februar auf einer Fachtagung in Potsdam vorgestellten Zwischenergebnisse der Evaluationen hatten gezeigt, dass der Bedarf an gesundheitlicher Versorgung für die Kinder und Jugendlichen sehr groß ist. An der Fachtagung im Potsdamer Hotel Mercure nahmen mehr als 150 Teilnehmer*innen teil. Die Grußworte hielten Brandenburgs Bildungsministerin Britta Ernst und die frühere Gesundheitsministerin Diana Golze.

Der AWO Bezirksverband Potsdam arbeitet seit mehreren Jahren daran, Schulgesundheitsfachkräfte an öffentlichen Schulen zu installieren. So entstand 2012 eine Machbarkeitsstudie unter Einbeziehung der Erfahrungen anderer europäischer Länder wie Finnland und Polen, in denen es schon seit Jahrzehnten Schulkrankenschwestern gibt. 2015 wurde dann ein Curriculum als Grundlage für die Weiterbildung entwickelt, das auch im jetzt verlängerten Modellprojekt verwendet wird.

Die Evaluation des Gesamtprojektes wurde von der Charité Universitätsmedizin Berlin um Prof. Dr. Michael Ewers MPH, Direktor des Instituts für Gesundheits- und Pflegewissenschaft,  misst gesundheitliche Effekte durchgeführt. Die Gesellschaft zur Förderung sozialer Innovationen e.V. (GFSI) untersucht das Curriculum und die Leuphana Universität Lüneburg prüft Bildungseffekte. Die Präsentationen der Evaluatoren-Teams sowie ein Bericht aus der Praxis von Projektleiterin Gudrun Braksch über die schulinterne und externe Zusammenarbeit der Schulgesundheitsfachkräfte mit anderen Akteuren sind hier als pdf-Download verfügbar.

Dem Einsatz der Schulgesundheitsfachkräfte liegt der durch Studien vielfach belegte Gedanke zugrunde, dass es einen Zusammenhang zwischen dem gesunden Aufwachsen von Kindern und ihrem Bildungserfolg gibt. Träger des Modellprojektes ist der AWO Bezirksverband Potsdam e.V. der Arbeiterwohlfahrt (AWO). Kooperationspartner sind das Ministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit, Frauen und Familie des Landes Brandenburg, das Ministerium für Bildung, Jugend und Sport des Landes Brandenburg, die AOK Nordost – Die Gesundheitskasse und die Unfallkasse Brandenburg. Für die Projektphase wurden 20 Schulen ausgewählt, vor allem Grund- und Oberschulen sowie ein Oberstufenzentrum (OSZ). Die 10 Schulgesundheitsfachkräfte sind in den brandenburgischen Landkreisen elbe-Elster, Teltow-Fläming, Potsdam-Mittelmark, Prignitz, Barnim, und Ostprignitz-Ruppin sowie in den kreisfreien Städten Cottbus, Brandenburg/Havel und Frankfurt (Oder) im Einsatz. In den Landkreisen Teltow-Fläming und Elbe-Elster nehmen je drei Schulen an dem Modellprojekt teil.

Ansprechpartner

Gudrun Braksch

Projektleitung

Tel.: +49 331 73041778
Fax: +49 331 73041780
Mail:


AWO Bezirksverband Potsdam e.V.
Neuendorfer Straße 39a
14480 Potsdam

Stefan Engelbrecht

Referent Schulgesundheitsfachkraft und Öffentlichkeitsarbeit

Tel.: +49 331 73041788
Mobil.: +49 160 97074629
Fax: +49 331 73041780
Mail:

AWO Bezirksverband Potsdam e.V.
Neuendorfer Straße 39a
14480 Potsdam