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Wissenswertes zum Modellprojekt Schulgesundheitsfachkräfte

Das Modellprojekt läuft bis Oktober 2018, Partnerland ist Hessen, wo ebenfalls der Einsatz von Schulgesundheitsfachkräften in enger Abstimmung erprobt wird. Die Berliner Charité wertet die Tätigkeit der Fachkräfte ab März im Rahmen einer Evaluation aus. „Wir möchten einen neuen familienfreundlichen Beruf der Schulgesundheitsfachkraft etablieren. Und wir wollen damit Aufklärung zur Gesundheitsvorsorge leisten, Verletzungen behandeln sowie Eltern und Lehrer von Aufgaben entlasten, die sie eigentlich nicht wahrnehmen müssten. Etwa die Erstversorgung von Kindern bei Unfällen in der Schule“, sagte die Vorstandsvorsitzende des AWO-Bezirksverbandes Potsdam, Angela Basekow.

Begonnen hat alles im Rahmen des Plenums des Bündnisses Gesund Aufwachsen in Brandenburg. Die Evaluation des Curriculums und dessen Umsetzung führt die Gesellschaft zur Förderung sozialer Innovationen e.V. (GFSI) durch.  Danach soll klar sein, ob Schulgesundheitsfachkräfte an den öffentlichen Schulen im Regelbetrieb eingesetzt werden können und welche Aufgaben sie wahrnehmen könnten. Dort wurden die Landesregierung und andere Beteiligte im Jahr 2012 gebeten, die notwendigen Voraussetzungen für den Einsatz von Schulkrankenschwestern zu schaffen. Zunächst hatte der Projektträger eine Machbarkeitsstudie verfasst, die zum Ergebnis kam, dass der Einsatz von Schulgesundheitsfachkräften im Land Brandenburg grundsätzlich möglich ist. Anschließend wurde ein Curriculum zur Qualifizierungsmaßnahme für examinierte Gesundheits- und Kinder-/Krankenpflegekräfte erarbeitet.